Gleich mehrere Situationen erschweren zurzeit das Durchkommen im Stadtteil für Fußgänger, Radfahrer und den motorisierten Verkehr. Der SPD-Ortsverein Lünen-Beckinghausen hat sich drei Stellen angesehen und fordert nun Nachbesserungen. Alle Orte liegen zentral, haben jedoch unterschiedliche Hintergründe.
Aufgrund der aktuellen Bauarbeiten auf dem ehemaligen Sportplatz ist der Bürgersteig an der Kreuzstraße gesperrt. Fußgänger werden auf die östliche Straßenseite verwiesen. Hier endet der Bürgersteig allerdings an der Kita Sterntaler und Personen müssen auf der Fahrbahn weiterlaufen. Da die Straße im weiteren Verlauf schlecht beleuchtet ist, sind Fußgänger hier besonders im Dunkeln gefährdet. Eine Lösung könnte ein mit Baken separierter Fußweg sein, um den Nutzerinnen und Nutzern den Weg Richtung Norden sicherer zu gestalten.
Für Fußgänger und Radfahrer wird es auch an der Kamener Straße zurzeit schwierig. Der Weg zwischen Kanalbrücke und Kreuzstraße ist aufgrund von Kanalarbeiten gesperrt. Eine Umleitung ist nur aus Richtung Osten ausgewiesen und verweist auf eine weiträumige Alternative. Hier sieht der SPD-Ortsverein eine Umgehung direkt an der Baustelle für hilfreich an. So könnte die ohnehin eingeschränkte Fahrbahn für einen verengten Gehweg ausreichen. Eine andere Möglichkeit könnte in der Kooperation mit angrenzenden Grundstücken gefunden werden.
Auch der motorisierte Verkehr wird in Beckinghausen in diesen Wochen belastet. Durch den Neubau der Bushaltestellen an der Kamener Straße wurde die Kontaktschleife der Ampelkreuzung beschädigt, weshalb dort dauerhaft das Standardprogramm anstelle der nutzerspezifischen Ampelschaltung gefahren wird. Unnötig lange Rotphasen sorgen zu vermehrten Staus auf einer der Hauptstraßen in Lünen. Eine zügige Instandsetzung wird von der SPD gefordert.
„Wir haben hier konkrete Hindernisse für alle Verkehrsteilnehmer und hoffen, dass da auch zügig sinnvolle Lösungen herbeigeführt werden können“, so der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Sven Weber. „Manche Situationen wie die neue Baustelle am Sportplatz werden uns nun mehrere Monate begleiten. Da kann der jetzige Zustand nicht bestehen bleiben“, so Weber weiter.
Ihre Forderungen gibt der Ortsverein an die SPD-Fraktion sowie die Stadtverwaltung weiter. Die aktuellen Belastungen sollen dann kurzfristig reduziert werden.












